Berufspraxis

Handwerk zum Berufsbildungsbericht der Bundesregierung

Berlin, 18. April 2018 – Zum heute vorgestellten Berufsbildungsbericht 2018 erklärt Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Der Berufsbildungsbericht weist aus: Der bereits seit 2015 zu beobachtende leichte Positivtrend bei den neuen Ausbildungsverträgen im Handwerk hat sich 2017 nicht nur verfestigt, sondern verstärkt. Das zeigt: Berufliche Bildung und Handwerk gehören weiter untrennbar zusammen. Das gilt gerade auch in Zeiten von demografischem Wandel, Globalisierung und Digitalisierung.

Allerdings blieben abermals viele Ausbildungsstellen unbesetzt – allein im Handwerk knapp 15.300. Wenn ausbildungswillige Betriebe aufgrund ausbleibender Bewerbungen nicht ausbilden können, ist das ein Alarmsignal. Der in vielen Gewerken bereits jetzt spürbare Fachkräftemangel verschärft sich, wenn der Fachkräftenachwuchs ausbleibt. Daher beobachten wir die rückläufige Ausbildungsbetriebsquote mit Sorge. Alle – Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften, Eltern und Lehrer – bleiben gefordert, die Attraktivität und Gleichwertigkeit der beruflichen Bildung und ihrer vielfältigen Karriere- und Entwicklungsperspektiven weiter und noch deutlicher zu kommunizieren und zu erhalten.“

Quelle: ZDH – Zentralverband des Deutschen Handwerks

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