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GELATO = PRODUKT, GELATIERE = HAUPTFIGUR!

Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen,

vom 7. bis zum 9. Juli hat in Berlin die deutsche Etappe der Gelato World Tour haltgemacht. Der Wettbewerb hat am Potsdamer Platz stattgefunden, wo berühmte Architekten der 90er Jahre koordiniert vom Italiener Renzo Piano zeitlose Werke geschaffen haben.

Spontan fällt eine Ähnlichkeit auf, denn unter italienischer Koordination sind Speiseeisherstellerinnen und Speiseeishersteller verschiedener Nationen in den Wettstreit getreten, um sich einen Platz für das Finale in Rimini zu sichern, wo die Finalisten der verschiedenen weltweit stattgefundenen Etappen zusammentreffen, um den Sieger und die Erstplatzierten der Gelato World Tour zu küren. Es gab sechzehn Teilnehmer aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik.

Die meisten Konkurrenten waren, obwohl sie aus Deutschland kamen, italienischer Nationalität.

Es waren drei intensive Tage: Abwechselnd mussten die Teilnehmer eine Eissorte zubereiten, die dem Publikum vorgestellt wurde, das die Aufgabe hatte, die bestschmeckende Sorte auszuwählen.

In diesen Tagen haben die Konkurrenten eine unvergessliche Erfahrung gemacht, den jeder von ihnen konnte sein Wissen den anderen vorstellen und im Gegenzug von den Kollegen lernen.

Drei Tage, die jeden persönlich bereichert haben. Und in vielen Fällen sind neue Freundschaften entstanden, die wahrscheinlich durch die Jahre mit der Leidenschaft für Speiseeis wachsen und von den verschiedenen Erfahrungen, die das Leben bereithält, bereichert werden.

Wie man sieht, verbindet Eis und schafft Sympathien. Es kennt keine Grenzen und die Leidenschaft und Hingabe der Speiseeishersteller für ihre Arbeit kommt in all ihren Facetten zum Ausdruck.

Die deutsche Etappe wurde von drei österreichischen Speiseeisherstellerinnen gewonnen, die mit sehr viel Professionalität und Sympathie das abstimmende Publikum erobert haben mit einer frischen Eissorte mit einfachen Zutaten, die gekonnt kombiniert wurden, und die folgenden Namen trug: “Königin des Sommers”.

Auf den verbleibenden drei Plätzen finden sich drei Mitglieder von Uniteis e.V., die das Finale in Rimini erreicht haben.

Da alle sechzehn Teilnehmer ihre Bestes gegeben und die Latte sehr hoch gehängt haben, bleibt das Bedauern derjenigen, die es nicht geschafft haben. Sie sind auf jeden Fall herzlich eingeladen, es noch einmal zu versuchen, denn manchmal bietet das Leben eine zweite Chance, die genutzt werden sollte. Wenn das Speiseeis das Mittel ist, um Menschen zusammenzubringen, dann ist der Speiseeishersteller die Hauptfigur!

Hoch lebe daher das Speiseeis und Ehre sei den Speiseeisherstellerinnen und -herstellern, die beginnen, ihren Weg in einem Handwerk zu gehen, das ihnen viele Erfolgserlebnisse geben kann.

Besonderer Dank gilt all jenen, die die Eiscafés weitergeführt haben, während ihre Liebsten in Berlin um den Sieg kämpften!

Einen schönen Sommer

Dario Olivier