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Aus Gutem wird Gutes…

Aus Gutem wird Gutes…

Natürliche Zutaten für einzigartigen Geschmack

Was geht über den Genuss eines herrlichen Gelato als Begleiter der ersten wärmenden Sonnenstrahlen? Natürlich jener Genuss, der obendrein auch noch unbeschwert ist! Schon deshalb sollte man sich beim Gelato den echten Handwerkern aus Italien anvertrauen, denn hier ist die süße Sünde tatsächlich allemal vertretbar. Zu den Inhaltsstoffen von handwerklich hergestelltem Speiseeis zählen traditionell nur wenige Zutaten, und doch schöpfen sie ihr Potenzial voll aus. Ein Erdbeereis werden Sie immer als solches erkennen, denn der frische Geschmack ist ausgeprägter als in jeder anderen Süßspeise. Natürlich brauchen die Gelatieri hierfür beste Zutaten, aber die Reifung der Masse sowie die kremige Emulsion, die im fertigen Produkt zu einem guten Eis erstarrt, tun ihr Übriges. Man könnte sagen: Der schaumige Lufteinschlag und die Milch als Hauptzutat fungieren zusammen wie ein hervorragender, natürlicher Geschmacksverstärker. Auf diese Weise holt das Gelato das Beste aus jeder Zutat heraus und lässt uns das Wesen der Pistazie, der Schokolade oder der Fruchtsorten aufs Intensivste erfahren.

Eis und Diät

Dabei bleibt das Gelato ein Naturprodukt ohne Zusatzstoffe, und dort, wo bei anderen Desserts Gelatine oder andere Verdickungsmittel für Form und Konsistenz sorgen, arbeitet das Eis nur mit einer Mischung aus Luft und Temperatur.
Dadurch ist das handwerklich hergestellte Eis ein echter Freund der Linie und kann zum Beispiel als Snack für Jugendliche – und vorzugsweise in Kombination mit frischem Obst und frischem Joghurt sogar als Mittag- und Abendessenersatz für Erwachsene betrachtet werden. Natürlich ist dies keine dauerhafte Alternative, aber es unterstreicht doch die positiven Aspekte des Gelato als Nahrungsmittel.
Aber wie viele Kalorien hat eine Kugel Milch- oder Fruchteis? Eine Kugel Schokoladeneis mit einem Gewicht von 50 Gramm hat 70 Kalorien, eine gleich schwere Kugel Erdbeereis hat hingegen nur 40 Kalorien. Folglich ist Gelato alles andere als ein Dickmacher – das handwerklich hergestellte, wohlgemerkt! Denn nur bei einem frischen Produkt kann auf weitere Zusatzstoffe verzichtet werden.

Eis macht glücklich

Eine Studie des Psychiatrischen Instituts in London zeigt, dass ein Löffel Eis ausreicht, um die Lustzentren im menschlichen Gehirn “einzuschalten”. Die selben Zentren werden auch von einem Gewinn oder dem Hören unserer Lieblingsmusik aktiviert.
Bei der Analyse (mit Brain Imaging-Techniken) dessen, was im Gehirn einiger Personen passiert, die ein Vanilleeis essen, haben die Wissenschaftler eine sofortige Reaktion der Gehirnbereiche festgestellt, die sich bei Genussempfindungen aktivieren. Darunter befindet sich der orbito-frontale Kortex, also das „Stückchen“ Gehirn über den Augen und gleichzeitig der Bereich der “Datenverarbeitung” des vorderen Gehirnteils, der zur Identifizierung der Genussempfindungen des Geschmacks dient.
Eine psychologische Studie von der GfK Nürnberg zum Verhalten einer heterogenen Gruppe von Eisverbrauchern zwischen 16 und 60 Jahren lässt keine Zweifel: Eis schmeckt gleich auf vier unterschiedliche Arten.
Erstens, weil es einen guten, süßen Geschmack hat, der einladend und zufrieden stellend ist. Zweitens, weil es erfrischt und uns vor allem dann, wenn es warm ist, ein Gefühl des Wohlbefindens vermittelt. Drittens aufgrund seiner kremigen, weichen und samtigen, aber manchmal auch knusprigen und harten Konsistenz – vor allem bei Eis, das aus vielen unterschiedlichen Zutaten wie Keksen, Schokoladenstücken, Nuss- und Mandelstreuseln erzeugt wird. Viertens schließlich, weil Eisessen uns Vergnügen bereitet, fröhlich stimmt und alle wieder ein bisschen „Kind sein“ lässt. Und es ist interessant zu sehen, dass diese multisensorische Erfahrung allen Eisessern unabhängig vom Alter und den sozialen, kulturellen und geographischen Bedingungen gemeinsam ist.
Wieder ein typisches Beispiel dafür, wie ein italienischer Genuss die Menschen der Welt vereint – zumindest für diesen kleinen Moment.

A tavola! / 11. Jahr / Nr. 3 / Mai 2016

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