Handwerklich hergestellte Speiseeis

Beliebte Klassiker, kaum Exoten

Eissorten - Die Pop-Ten der Saison 2018

Auch in diesem Jahr haben die Mitglieder des Verbandes der italienischen Speiseeishersteller in Deutschland UNITEIS e.V. eine erste Bilanz gezogen. Auf ihrer Liste stehen die Eissorten der letzten Monate, die vorzugsweise verzehrt wurden. Welche Klassiker gingen in diesem Jahr am häufigsten über die Theke? Und welche Eissorten führen das Rennen in der Kategorie exotische Geschmacksrichtungen an?

Beim Ranking der klassischen Sorten bleibt Schokolade auch in diesem Jahr der Gewinner. Vanille muss zum zweiten Mal auf den zweiten Platz ausweichen. Diese zwei Eissorten liefern sich jedes Jahr das Rennen um den ersten Platz, sie sind die am häufigsten bestellten Eissorten und finden in vielen klassischen Eisbechern Verwendung. Erdbeere erobert den dritten Platz zurück und Haselnuss landet auf Platz vier. Stracciatella und Joghurt haben ihren fünften bzw. sechsten Platz verteidigt.

Der Neuzugang in diesem Jahr heißt: German Black Forest, die Eissorte des Jahres 2018, die es, obwohl sie komplett neu auf dem Markt ist, dank der großen Medienresonanz in den Olymp der Top-Ten schafft (auch A tavola! berichtete). Eine weitere Neuheit ist das Vorhandensein von immer mehr Fruchteissorten im Ranking der Top Ten. Mango, inzwischen ein Veteran, wird in diesem Jahr von Himbeere überholt.

Die aktuelle Liste sieht demnach folgendermaßen aus: 1. Schokolade; 2. Vanille; 3. Erdbeere; 4. Haselnuss; 5. Stracciatella; 6. Joghurt; 7. Sahne-Kirsch (Amarena); 8. Himbeere; 9. Mango; 10. German Black Forest.

Immer mehr Kunden verlangen nach Fruchteissorten und Sorbets. Der Wunsch, sich gesund und mit frischen Produkten zu ernähren, ist auch in den Eisdielen sichtbar. So besteht das Angebot immer mehr aus gesünderen Fruchteissorten, die köstlich schmecken. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die Eishersteller zunehmend regionale Obstsorten verwenden, wie Pflaumen, Birnen, Äpfel, Rheinpfirsiche, Sanddorn und Holunder. So wird der Eishersteller zu einem Teil der lokalen Wirtschaft nicht nur durch den regelmäßigen Erwerb von Milch bei regionalen Anbietern, sondern auch durch den Gebrauch heimischer Obstsorten.


A tavola! / 12. Jahr / Nr. 5 / September 2018

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