Editorial

Wir haben mit einem Lächeln begonnen

Die ersten Tage der Saison 2011 sind herrlich für das handwerklich hergestellte Speiseeis gewesen. Sonne, warmes Wetter, viel Arbeit. Ein starker und freudiger Anfang.

Wir haben also mit einem Lächeln begonnen. Auch der weitere Verlauf ist grundsätzlich gut gewesen. Die Geschäfte haben auf Hochtouren gearbeitet und für Zufriedenheit und Freude gesorgt.

Seit vielen Jahren hat es keinen so guten und großartigen Start mehr gegeben. Hier beweist sich mal wieder, dass die Tätigkeit der Speiseeishersteller “wetterabhängig” ist. Wenn das Wetter schlecht und kalt ist, sieht es traurig aus; wenn aber das warme Wetter kommt, kann man beruhigt sein. Arbeit gibt es satt und genug, wie die Erfahrung zeigt. Wenn man aber eine kleine Lehre ziehen kann, dann betrifft sie die Weisheit, mit der wir den Beruf (und das Leben) angehen müssen und die uns sagt, dass die Tage auf Dauer gemischt sind: Schöne und schlechte Tage wechseln sich ab und ihnen sollte immer mit positivem Geist, einem Lächeln und voller Vertrauen entgegengetreten werden.

Sicher hat uns die Hitze vor allem im Hinblick auf das Personal überrascht. Viel Arbeit und wenige Mitarbeiter. Folglich war man gezwungen, Situationen zu bestehen, die schon fast an einen Ausnahmezustand grenzten. Es war anstrengend, alle mit der Aufmerksamkeit und Eleganz zu bedienen, die von italienischen Eiscafés erwartet wird. Schon bald hatte man aber alles im Griff und die größten Schwierigkeiten konnten überwunden werden. Eine starke Reaktion, die zeigt, wie fähig und professionell die Speiseeishersteller sind, denen es gelingt, auch schwierige Situationen zu meistern.

Zusammen mit den Speiseeisherstellern haben sich ihre Kunden über das schöne Wetter gefreut und mit einem köstlichen Eis den frühen Frühling begrüßt und so einen Winter verabschiedet, der nicht nur wettermäßig, sondern auch unter beunruhigenden wirtschaftlichen Gesichtspunkten unangenehm war.

Die Berichterstattung sagt, dass es in Deutschland besser als in anderen Ländern läuft und dass die Krise schneller überwunden werden kann. Wir hoffen alle, dass dies stimmt, damit wir uns schon bald über das neu gewonnene Vertrauen in die Aufschwung- und Entwicklungsfähigkeit freuen können. In Deutschland wie auch in Italien und in der ganzen Welt.

Dino Dall’Anese

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