Editorial

Ein Jahr ist vergangen

Liebe Kolleginnen,
Liebe Kollegen,

seit der Wahl des neuen Vorstands von Uniteis e.V. ist nun ein Jahr vergangen.

Sicherlich habt Ihr schon gelesen, dass sich das aktuelle Präsidium Ziele gesetzt hat, die in den vier Jahren, in denen es den Verband leitet, verfolgt und erreicht werden sollen. Nach einer Zeit der internen Neuorganisation wurden die Anstrengungen über die normalen Tätigkeiten hinaus auch auf die Weiterführung der vom vorhergehenden Vorstand begonnenen Arbeit und auf die Führung von Gesprächen gerichtet, die darauf abzielen, die Tätigkeit des Verbands in Übereinstimmung mit den vom Präsidium vorgestellten Programmen weiterzuentwickeln.

Die erste Aufgabe war es, den 24. März als Europäischen Tag des handwerklich hergestellten Speiseeises zu würdigen, an dem der Sinn unseres Berufsstands vielleicht zum ersten Mal vereint und ohne persönliche Befindlichkeiten von einem breiten Spektrum präsentiert wurde. Leider hat es an den Veranstaltungstagen geschneit, was nicht sehr hilfreich war. In der Zukunft werden wir jedoch Gelegenheit haben, das Versäumte nachzuholen, denn jedes Jahr wird am 24. März gefeiert werden.

Einen Frühling hat es nicht gegeben und dieser Umstand hat die Branche, die mit steigenden Betriebskosten und sinkenden Gewinnen zu kämpfen hat, in die Krise gestürzt. Juni, Juli und August waren dann phantastische Monate und haben dafür gesorgt, dass die Kosten ausgeglichen wurden und dass 2013 als befriedigendes Jahr bezeichnet werden kann. Der Verband hat sich dafür eingesetzt, die Ausbildung der Speiseeishersteller weiterzuverfolgen und hat eine Verlängerung der Erprobungsphase um weitere fünf Jahre erreicht, wobei wir uns unsererseits verpflichtet haben, eine Mindestzahl von 100 Auszubildenden pro Jahr zu erreichen. Diese Verpflichtung müssen wir unbedingt einhalten, wenn wir die Anerkennung des Berufsstands durch das Ministerium erreichen wollen.

Es hat uns sehr gefreut, eine positive Antwort auf eine Beschwerde bei der Europäischen Kommission in Bezug auf eine mögliche Verletzung Italiens des Gemeinschaftsrechts im Hinblick auf die Verpflichtung zur Erklärung ausländischer Einkommen durch Speiseeishersteller, die innerhalb der nationalen Grenzen wohnhaft sind, erhalten zu haben.

Die für eine eventuelle Unterlassung vorgesehenen Strafen sind dank der Bemühungen der von Uniteis e.V. beauftragten Kanzlei Donà Viscardini beachtlich gesenkt worden. Dies hat uns nicht voll zufriedengestellt und im Oktober ist eine zweite Beschwerde eingereicht worden, um das bilateriale deutsch-italienische Abkommen zur Anwendung zu bringen, das einen Steuerwohnsitz mit präzisen Vorschriften festlegt.

Derzeit arbeiten wir daran, ein Netz von Monitoren zu schaffen, das alle Mitglieder vereinigt, um dem Kunden-Verbraucher, der allgemeine und zeitgleiche Nachrichten erhält, gezielte und professionelle Informationen zu geben. Die Speiseeishersteller können sich auch einzeln vorstellen, um das allgemeine und individuelle Niveau ihrer Eiscafés anzuheben.

Wir beschäftigen uns mit der heiklen Aufgabe, den Verband für andere Nationalitäten zu öffnen; dafür ist eine kleine Arbeitsgruppe gegründet worden, die uns unter der Aufsicht des ZDH die geeignetste Lösung für das Problem aufzeigen wird.

Dies sind unsere wichtigsten Aufgabenfelder, die wir mit Teamgeist und viel gesundem Menschenverstand vorantreiben wollen.

Euch allen ein frohes Weihnachtsfest

Dario Olivier

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