Editorial

DIE AUSBILDUNG MACHT DEN UNTERSCHIED

Liebe Kolleginnen,Liebe Kollegen,

die Anstrengung von uns allen, Verbandsvorstand und Mitgliedern, das positive Image der Speiseeishersteller des Verbands zu fördern, basiert auf einer Reihe von Werten, die wir von unseren Vorgängern übernommen haben und die im Laufe der Zeit dazugekommen sind.

Zurzeit versuchen wir bekannt zu machen, wer wirklich unter dem Gesichtspunkt des Herkunftsgebiets Italiener und somit ein Übermittler von althergebrachten Traditionen und Arbeitsweisen und ein Hersteller eines Produkts von hervorragender Qualität ist. Dafür bilden wir ein Team und vermitteln diese Werte systematisch und direkt dem Verbraucher.
Ich denke an das Bildschirm-Projekt, das uns mit seiner Technologie dabei hilft, unsere Kunden zu informieren.
Ich denke an die Gegenstände, die die Botschaft “Original ital. Eis” tausende Male direkt zum Verbraucher tragen.
Ich denke an Euch, liebe Mitglieder, weil Ihr mit Eurer täglichen Arbeit die auf gesunden Grundsätzen basierenden Unternehmenswerte weitertragt, die von unseren Kunden geschätzt werden.

Das alles sind Signale, die uns von anderen Kollegen abheben, die weder unsere Tradition noch unsere Geschichte besitzen.
Die öffentliche Meinung hat sich in den letzten Jahren verändert. Früher hat der Verbraucher den eigenen Lieferanten vertraut und kaufte auf der Grundlage dieses Vertrauens, das darauf basierte, das der Verkäufer als Profi betrachtet wurde. Heute achtet man über dieses Vertrauen hinaus verstärkt darauf, das der Gewerbetreibende vor allem bei Lebensmitteln das befolgt, was die Vorschriften vorgeben, z.B. eine korrekte Hygiene im Unternehmen unter Anwendung und Ausführung des HACCP-Systems und die Angabe eventueller Zusatzstoffe und Allergene im Produkt.
Dabei handelt es sich um Pflichten, die, wenn sie befolgt werden, das Unternehmen qualifizieren und es transparent und wettbewerbsfähig machen.

Eine ungeschriebene Regel, die aber vielleicht in Deutschland an erster Stelle steht, ist die berufliche Qualifizierung.
Wenn zum Beispiel ein Klempner eine Dienstleistung erbringt, dann ist es selbstverständlich, dass diese Person eine Qualifizierung aus einem Berufsbildungsweg besitzt, über den sie sich qualifiziert hat. Dasselbe gilt für hunderte von Berufen, die von vorneherein als qualifiziert betrachtet werden.
Das ist in unserem Fall noch nicht verinnerlicht worden. Kenntnisse werden mündlich weitergegeben, ohne sie zu dokumentieren und ohne zu kontrollieren, ob sie richtig übermittelt wurden.

Das sogenannte duale System, in dem die Kenntnisse systematisch von der Schule wie auch vom Unternehmen weitergegeben werden, sorgt dafür, dass der Auszubildende eine anerkannte Qualifizierung mit, und das ist besonders wichtig, deutschlandweit gleichen Kriterien erhält.
Heutzutage einen jungen Menschen zu haben, der auf diese, dem Kunden bekannte Weise lernte, ist das Sahnehäubchen, das es uns erlaubt, uns von allen anderen abzuheben, die nicht dem Weg der Qualifizierung folgen wollen.

Euch allen ein schönes Saisonende
Dario Olivier

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