Editorial

ERFAHRUNG, OPERATIVITÄT, KONTINUITÄT

Liebe Mitglieder,

nach einer unter allen Gesichtspunkten zermürbenden Zeit versuchen wir nun, uns mit dem Problem Coronavirus zu arrangieren. Gleichzeitig muss das Leben aber weitergehen und sollte so gut wie möglich gestaltet werden.

Auch das Vereinsleben geht wieder zur Normalität über, und wie Ihr wisst, wird dieses Jahr der neue Vorstand gewählt, der den Verband in den nächsten vier Jahren leiten wird.

Der Vorstand besteht aus zwölf Mitgliedern, zu denen die ehemaligen Präsidenten hinzukommen. Zur Führungsgruppe gehören somit sechzehn Mitglieder, wobei die Stimme des Präsidenten im Falle eines Gleichstands bei den Entscheidungen doppelt zählt.

Meiner Meinung nach müssen unterschiedliche Vertreter zu einem Vorstand gehören, damit Erfahrung, Operativität und Kontinuität für den Verband garantiert sind. Die Erfahrung ist zweifelsohne gegeben durch die derzeitigen und ehemaligen Präsidenten, die das Vereinsleben durch die Jahre an vorderster Front begleitet haben, sich besten in der Welt der Handwerksverbände auskennen und langfristig gewachsene Kontakte pflegen.

Die Operativität wird garantiert von der aktuellen Führung des Verbands: dem Vorstand, der Strategien und Projekte plant.

Die Kontinuität wird gewährleistet durch die jungen Kollegen, die sich dem Vereinsleben scheu, aber mit Begeisterung nähern. Mit den Jahren profitieren sie von der Erfahrung der langjährigen Mitglieder und werden dann zu gut vorbereiteten Führungskräften der Zukunft!

Unterstützung gibt dabei das Sekretariat, das hervorragende Arbeit leistet, um die gewünschten Ergebnisse zu erreichen.

Es sei mir erlaubt, meine persönliche Erfahrung einzubringen, die wahrscheinlich viele Vorstandsmitglieder nachvollziehen können.

Als ich auf Einladung eines Vorstandsmitglieds mit vielen Zweifeln meine Kandidatur eingereicht habe, bin ich zu meinem großen Erstaunen gewählt worden und wurde Teil des Vorstands von Uniteis!

Ich erinnere mich an die ersten Besprechungen mit dem Präsidenten Maurizio Lucchetta, den Vizepräsidenten Vittorio Hoffer und Fausto Bortolot sowie dem Generalsekretär Idolino Bertacco, bei denen ich, wie ich zugeben muss, nur wenig Ahnung von den besprochenen Themen hatte. Aus Angst, etwas Falsches zu sagen, habe ich mehr als ein Jahr gewartet, bevor ich meine Meinung zum Ausdruck gebracht habe. Mit den Jahren aber sind die erfahrenen Personen, die mir anfangs unerreichbar erschienen, zu Freunden geworden, an die ich mich bei Zweifeln noch heute wende und die mich stets unterstützen.

Liebe junge Speiseeishersteller, habt keine Angst zu kandidieren. Ihr werdet hilfsbereite Kollegen finden, die Euch bei Eurer Entwicklung zum klugen Verwalter zur Seite stehen und Euer berufliches wie auch persönliches Leben mit Erfahrungen bereichern, die allen Mitgliedern zugutekommen sollten!

Dies ist der Geist eines Verbandes mit einer starken Vergangenheit, einer sicheren Gegenwart und vor allem einer explosiven Zukunft!

Schon jetzt danke ich allen, die sich einbringen möchten.

Dario Olivier

Related Articles

Check Also

Close