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Flüchtlinge brauchen Vorbereitungskurse

Die Bildungsstätten des Handwerks sind bereit, junge Flüchtlinge auf die Ausbildung vorzubereiten, stellt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke gegenüber der Wirtschaftswoche (03. September 2015) fest. Bisher fehlt es an der notwendigen Förderung.
„Die Bereitschaft unserer Betriebe zur Integration der Kriegsflüchtlinge ist enorm. Aber wir müssen auch sagen: Für den deutschen Arbeitsmarkt oder die duale Ausbildung fehlen in der Regel die unverzichtbaren deutschen Sprachkenntnisse.
Es ist ebenfalls notwendig, für jeden Flüchtling seine schulischen und beruflichen Kompetenzen festzustellen. Ohne vorbereitende Kurse werden die allermeisten Flüchtlinge nicht ausbildungsfähig sein. Bund und Länder müssen solche Berufsvorbereitungskurse intensiv fördern. Die Bildungsstätten des Handwerks stehen dafür bereit. Bisher können erst einige hundert Flüchtlinge diese Chance nutzen.

Nur mit passfähiger Ausbildung haben diese Menschen eine Chance auf eine qualifizierte Tätigkeit in Deutschland. Das Handwerk will sie in Ausbildung und Arbeit bringen und aus Leistungsempfängern Steuer- und Beitragszahler machen.“

Berlin 03.09.2015

Quelle: ZDH Presse

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